Dienstag, 20.01.2009
Keine Solidarität mit Verstößen gegen das Völkerrecht
Aufruf des Zentralrates der Juden zur Solidarität mit Israel
Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland
verweigert
eine Solidarität mit Handlungen,
die gegen das Völkerrecht verstoßen.
Art 25
"Die allgemeinen Regeln des Völkerrechtes
sind Bestandteil des Bundesrechtes.
Sie gehen den Gesetzen vor
und erzeugen Rechte und Pflichten
unmittelbar für die Bewohner des Bundesgebietes."
Dienstag, 16.12.2008
Weihnachtn Wohi ?
Wohi geht Weihnachtn
De Zeit is voi
Es is so weit
Doch i wer
jeds Jahr nia ned gscheid
Jeds Jahr is Weihnachtn
und dann
fangans zum schiassn
wieda an
Warum woin de
koan Friedn ned
Was soi des gscheide
valogene Gred
Fias Waffnbaun
hams oiwei Geld
Doch so vui Menschn
auf da Welt
ham nia zum Essn
gar koa Geld
Und dees was sie
zum Essn hättn
aus dem machans
an Bio-Sprit +
Vastehs wer wui
So hat des Weihnachtn
koa Zui
Den Friedn bringat
de Geburt
Doch sie treibn
den Friedn furt -
Dee wo regiern !
Zum Woi fia wen
De sidzn an
ihrm Disch bequem
und kanntn nix
davo hergebn
An Weihnachtn
Halleluja singa
Dees kon da Welt
koan Friedn ned bringa
Dafia muass ma
scho mehra doa
Doch jeda sagt
Er waar alloa
Dees iss was alle
eiredn woin
Dass Weihnachtn
grad singa soin
Wann Weihnachtn
Oimoi ernst wern taat
Dassd Welt
Wirkli ihrn Friedn hat
© 2008 Heinz Kobald
Donnerstag, 06.12.2007
Jedz gehts aba untndrunta
Als der Nikolaus kam...
Kindergarten Seyring im Jahre 2003
Warum jedz da wieda da Nikolo ?
Und ned da Weihnachtsmann ?
Dass dees da Nadeschda bsondas gfoin hat, wo sie aa no Scharfenberg hoasst, dees kon i vasteh.
Aba - Warum jedz grad da wieda da Nikolaus ?
Wos doch nirgends koan zum seng gibt!
Dee wo da rumlaffan, dees san doch alle grad Weihnachtsmänna mit oana rodn Zipfimützn auf ihre foischn weißn Haar.
Koa echta Nikolaus ned, koa Bischof, koa Mitra am Kopf und koan Bischofsstab in da Hand.
Aba, wanns umman String-Tanga geht, da foiat ihra wieda da Nikolaus ei.
Der vo Myra vielleicht, da echte, der wo de arman Madln as Heiratsguat ins Fensta glegt hat, damits zum Heiratn kemma san.
Da moanat i fei scho, dass da untaschwellig a Riesn-Sauarei untawegs is.
Dera wo sie de Nadeschda aba ganz unschuidi gar ned bewußt is.
Naa, gaar ned.
Koa Nikolaus hat was mid Table-Dancing zum doa. Und sowas wia Jingle-Bells braucht der aa gar nia ned.
Oafach saubläd recherchiert hats - und no vui saubläda gschriebn.
Wia dass um ihr Humanistische Bildung steht, kon i aa nixn ned sang.
Obses gwusst hätt?
Zitat:
» ... denn "nikos" bedeutet im Griechischen "Sieg", "laos" das "Volk".
"Nikolaos" meint somit "Sieger des Volkes".
"Nikolaus" könnte also jemanden bezeichnen,
der das Böse besiegt und dem Volk gezeigt hat, wie das Gute siegreich bleibt.« ( 3 )
Soid sie doch de Weihnachtsmänna den String-Tanga ohänga.
Aba nia ned oam Nikolaus ned.
An de Weihnachtsmänna passat a scho bessa hi, monat i ned grad.
Dene ghört a aa.
Was sagt da unsa neia Ministapräsident dazu?
Zu wosn ?
Na desch da vo da Scharfnberg !
Zitat:
»Die Adventszeit soll auch ein Stück Besinnung sein und keine Hetze.« ( 2 )
Wia werd jedz er dees mid da "Hetze" gmoant ham? Frag i mi da jedz scho.
Deitsch is a fia Deitsche ned oiwei so a oafache Sprach ned.
Schiftdeitsch is hoit und bleibt a kinstliche Sprach.
Mia in Bayern sagatn hoit dazua "staad", nacha kaam aa da koa Zweifi ned auf. Oda?
Aba da Günther woit hoit, dass de Nordliachta aa vastengan, an was er bei "staad" denga duat.
Ned aso sinnentleert im Kaufrausch dahirenna.
Bei da Nadeschda iss ja scho wieda umman ganz an andan Sinnesrausch ganga.
Außerdem ist es zweifelsfrei unangebracht, sich Gedanken darüber zu machen, ob Sankt Nikolaus als Stabträger auch noch die Bedingungen für eine andere Träger-Eigenschaft unter seinem Gewand erfüllt.
Wollte Frau Scharfenberg mit ihrem tiefergehenden Blick evtl. doch anderes hervorholen und ist beim Anblick des Objektes von ihrem Vorhaben nur abgelenkt worden?
Zitat:
»Die religiöse und die profane Verehrung des heiligen Nikolaus ermöglicht,
unter der "Übermalung" der Jahrhunderte das wieder hervorzuholen,
was ihn so faszinierend gemacht hat:« ( 3 )
Oder ist sie vom offensichtlichen Zweck des Werkzeugs an ihrer Einordnung in den biologischen Kreislauf des Menschseins eingefangen worden?
Zitat:
»Nikolaus, das ist einer, der anderen vorgemacht hat, ( ... ).
Besitz dient ihm nicht zur Repräsentation oder als Macht,
( ... ), das dann Früchte bringt, wenn man es weitergibt.« ( 3 )
Und da dabei dengan ja eh de wenigstn dro.
Hod aa mid da Menschnwirde was zum doa!
Zitat:
»"Heilig" umfaßt hier auch noch das körperliche Heilsein.« ( 3 )
Beim Hergem is eh grad jeda scharf drauf, was er dafia kriagt.
Zitat:
»Der Schenkende erledigt keine religiösen Pflichten, kauft sich nicht Anerkennung oder Liebe, er gibt ein Teil von sich - und das ohne "Quellenangabe".
Je mehr der profanisierte Nikolaus als Kaufanreiz verzweckt wird,
desto reizloser wird sein Image.« ( 3 )
Genau! Je länga dassd hischaugst, umaso gringa is da Reiz.
Oiso a soichane Untndrunta-Zipfimützn is was fia de, de wo aa auf ihrm Kopf drobn a Zipfimützn aufham.
Aso passt dann ois zamm !
Hasd mi, Scharfnbergerin ?
Wannsd jedz du dera traditionelln Verehrung fia den Nikolo a neie Richtung gem wuist, nacha is dees ganz alloa dei Sach.
Aba da dazua suach da dann oan vo dene Weihnachtsmänna, dee mit da Zipfi-Mützn rumrennan. Bei dene bist dann richtig.
Hoff i amoi fia di.
Oda war dees doch grad ois a Rache fia de vuin Plakate mid de leicht bekleideten Damen ? ( 1 )
Chaim Wichtlmann
A Buidl woits seng ?
Naa, i zoag eich koa Buidl ned.
I schreib grad iba de Sauarei.
Aba zoang dua is eich ned aa no.
________________________________________________
( 1 ) Quelle:
Süddeutsche Zeitung, Nr. 280, 05. Dezember 2007, Seite 14
ACHTUNG, ADVENT! (4) "Der Nikolaus-String"
von Nadeschda Scharfenberg
( 2 ) Günther Beckstein
am 5. Dezember in
Der Bayern 1-Adventskalender
( 3 ) "Du lieber, heiliger Nikolaus"
Ein Kinderbescherer im Laufe der Jahrhunderte
von Dr. theol. Manfred Becker-Huberti, Köln
5. Dezember 2007 © Heinz Kobald
Dienstag, 09.10.2007
Bedeutet Pressefreiheit Verzicht auf das Völkerrecht ?
Die Freiheit der Presse, das Völkerrecht
in der Berichtsverfassung auszulassen ?
Ein Beispiel
Von Martin Winter in der SZ vom 21. Juli 2007
Die SZ verpasst keine Gelegenheit, die IV. Genfer Konvention von 1949 nicht zu zitieren, wenn sie über so Grundsätzliches in Palästina wie die Jüdische Besiedlung und den Israelischen Mauerbau in den seit 1967 Besetzten Gebieten berichtet.
1. Zitat:
»Der langjährige innereuropäische Konflikt über die Haltung zu Israel droht den Einfluss der EU auf den Friedensprozess zu beschädigen.«
Bereits an diesem ersten Satz ist die Entfernung in der EU zur IV. Genfer Konvention von 1949 abzulesen.
Der »langjährige innereuropäische Konflikt über die Haltung zu Israel«?
Aus welchen Gründen einen Konflikt in der EU in ihrer Haltung zu Israel?
Sind die Artikel der Konvention nicht hinreichend eindeutig verfasst?
Was soll daraus zu einem Konflikt mit Israel führen?
Etwa die Überlegung, ob die Konvention auf die Besetzten Gebiete nun anzuwenden ist oder nicht?
Wozu soll sich die EU Gedanken über einen beschädigten Einfluß auf den Friedensprozeß machen.
Darüber müßte sie sich keine Sorgen machen, wenn sie die Forderungen der Genfer Konvention endlich durchsetzte.
Dazu sind alle Rechtsstaatlichen Demokratien Europas durch ihre Unterschrift verpflichtet!
Alles andere, die Befürchtungen, den Einfluß auf den Friedensprozeß zu verlieren, sind Ausweichmanöver.
Artikel 49 letzter Satz - IV.GK
Die Besetzungsmacht darf nicht Teile ihrer eigenen Zivilbevölkerung in das von ihr besetzte Gebiet deportieren oder umsiedeln.
Artikel 1 - IV.GK
Die Hohen Vertragsparteien verpflichten sich, das vorliegende Abkommen unter allen Umständen einzuhalten und seine Einhaltung durchzusetzen.
2. Zitat:
»Jetzt müssen die Außenminister bei ihrem regulären Treffen am Montag versuchen,
einen Kompromiss zwischen den proisraelischen und den israelkritischen Kräften zu finden.«
Als ginge es tatsächlich nur darum, eine Einstellung für oder gegen Israel einzunehmen!
Es geht auch nicht um pro-israelisch noch um israel-kritisch.
Es geht nur um ein PRO, pro Konvention!
In welcher Sache soll der Kompromiss zwischen beiden Seiten gefunden werden?
Geht es bei dem Kompromiss darum, ob die IV. Genfer Konvention angewendet werden soll oder nicht?
Diesen Kompromiss bieten jedoch die eindeutigen Forderungen der Konvention für ihre Anwendung nicht an.
Freitag, 21.09.2007
Schmitz verdoppelt Zahl der Verletzten
Was zu lesen war - und darum zum Nachdenken aufforderte.
Zitat FAZ:
»Bei der Explosion einer Rakete auf einem israelischen Militärstützpunktsind in der Nacht zum Dienstag
etwa 30 Soldaten verletzt worden.« ( 1 )
Zitat Schmitz:
»Erst in der vergangenen Woche waren 60 Soldaten verletzt worden,
als eine Rakete in einem Armeelager nördlich des Gaza-Streifens detoniert war.« ( 2 )
In beiden Nachrichten wird die Zahl der Raketen übereinstimmend mit nur einer Rakete als Ursache für die Verletzungen an den Soldaten der IDF angegeben.
Doch erfuhr die Zahl der Verletzten in der Meldung von Schmitz eine 100 prozentige Steigerung ?
Über die Angaben zum Zeitpunkt des Raketenfluges - mit einer Woche vor dem 20. September - läßt sich eben diese Rakete doch auch als ein und die selbe bestimmen.
Zudem war nicht von jeweils einem Raketen-Treffer in zwei Garnisonen der IDF berichtet worden.
Wenn schon Nachrichten kritisiert werden sollen, dann muß auch die Kritik einer Nachprüfung standhalten.
Vermutlich geschah Schmitz die Zahlenschreibung entweder in der "Eile des Lesens", daß sich die Zahlen bei zweimaligem "Überfliegen der Nachrichten addierten" - oder -
Schmitz, eingedenk der Nachricht aus Tel Aviv, den Gaza zum "feindlichen Gebiet" zu erklären ( 2 ) mußte das durch ihn mit einer "deutlichen" Zahl noch bedeutungsvoll "begründet" werden.
Oder das nächste ganz große ODER:
Zitat Schmitz:
»Die Welt hat sich an den Nahost-Konflikt gewöhnt.
Vor sechs, sieben Jahren noch produzierten gescheiterte Friedensgespräche,
Selbstmordanschläge und Armee-Einsätze große Schlagzeilen.
Heute muss man nach Meldungen aus der Region oft suchen.
Der Konflikt scheint zweitrangig geworden zu sein, alles ist gesagt.« ( 3 )
»Heute muss man nach Meldungen aus der Region oft suchen.«
Dabei muß es Schmitz unter der Lupe "gelungen" sein, daß eine DREI zu einer SECHS wurde. Wer schon mal durch eine Lupe geschaut hat, der kennt diesen Verfremdungs-Effekt, wenn sich die Konturen des betrachteten Subjekts plötzlich vor den Augen auflösen.
Nun, so vergessen ist Palästina nun wirklich nicht.
Ohne als Prophet auftreten zu wollen, der Geburtstätte zweier Welt-Religionen wird dies nicht gelingen können.
Doch Schmitz jongliert mit Vorliebe die Zahlen, die seine Theorie plausibel begründen sollen.
Zitat:
»Der Konflikt sei zu einem Nebenschauplatz geschrumpft.
Daran müssten sich Israelis und Palästinenser ebenso gewöhnen wie an die Tatsache,
"nur elf Millionen Menschen" zu sein "unter 350 Millionen Arabern".« ( 3 )
Wobei Schmitz auch noch gerne andere Wirkungskeise vergessen machen möchte, in die der "Konflikt" in Palästina mit seiner ursächlichen Ausstrahlung bis heute - und das nur mit verheerender Verstärkung - hineinstößt. Wobei Schmitz auch nichts dafür zu empfinden scheint, daß das von ihm zum "Nebenschauplatz" abgeschobene Land, eine Wiege der Menschheit ist.
Solange sich die Wunde in diesem Land nicht schließen kann, werden andere nicht heilen, sondern ebenfalls nur aufbrechen.
Auch wenn Schmitz versucht, das dem Leser als Einschlafpille für seine Aufmerksamkeit zu verabreichen. Wozu schreibt Schmitz für SZ-Leser mit solcher Provokation?
Da muß wohl eine Journalistische Müdigkeit den Griffel beim Schreiben der Zahlen geführt haben.
ODER die Beobachtungen am Journalistischen Stil von Schmitz lassen die Vermutung zu, sie entsprängen doch einer bestimmten "Denkschule".
Im Alter von +1 / -1 von 40 Jahren könnte Schmitz ein "Kind des 6-Tages-Krieges" sein.
Was die "Nähe zur 6" erklären könnte.
Nun aber möchte der Betrachter nicht dem Phänomen der sich auflösenden Konturen bei allzu genauem Hinsehen erliegen. Mit dem Vorsatz, den Vergrößerungs-Effekt der Lupe nur zur Verdeutlichung des Geschriebenen zu nutzen.
Shalom
Erev Yom Kippur - 9 Tishrei 5768 * 21. September 2007 © Heinz Kobald
___________________________________________________________
( 1 ) FAZ, 11. September 2007
Dutzende Soldaten bei Raketenangriff auf Israel verletzt
"Bei der Explosion einer Rakete auf einem israelischen Militärstützpunkt
sind in der Nacht zum Dienstag etwa 30 Soldaten verletzt worden.
Ein Soldat sei in kritischem Zustand.
Zwei weitere seien ernsthaft verletzt worden,
die anderen hätten leichtere Verletzungen oder einen Schock erlitten,
sagte ein Armeesprecher.
Eine so hohe Opferzahl hat es bei einem einzigen Raketenangriff aus Gaza noch nie gegeben."
( 2 ) Quelle:
Süddeutsche Zeitung, Nr. 217, 20. September 2007, Seite 1
Israel erklärt Gaza-Streifen zum "feindlichen Gebiet"
Als Antwort auf Raketenbeschuss drosselt Jerusalem die Versorgung der Region mit Energie und Waren
Von Thorsten Schmitz
"Erst in der vergangenen Woche waren 60 Soldaten verletzt worden,
als eine Rakete in einem Armeelager nördlich des Gaza-Streifens detoniert war."
( 3 ) Quelle:
Süddeutsche Zeitung, Nr. 217, 20. September 2007, Seite 4
Der Nahe Osten ganz fern
Allmählich wird der Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern zum Nebenschauplatz
Von Thorsten Schmitz
"Die Welt hat sich an den Nahost-Konflikt gewöhnt.
Vor sechs, sieben Jahren noch produzierten gescheiterte Friedensgespräche,
Selbstmordanschläge und Armee-Einsätze große Schlagzeilen.
Heute muss man nach Meldungen aus der Region oft suchen.
Der Konflikt scheint zweitrangig geworden zu sein, alles ist gesagt."
Montag, 25.06.2007
Die Liebe eines alten Mannes
Sie ist jünger als ich, viel jünger.
Doch in den sechs Jahren, in denen ich zu ihrem Arzt gehe, wurde sie zwanzig Jahre älter.
Sie hat sogar drei Kinder bekommen, in der Zeit meiner Liebe zu ihr.
Ich werde nicht älter. Ihr Arzt macht mich jünger.
Ob mich meine Liebe jünger sieht? Das weiß ich nicht.
Einmal habe ich ihr lange in die Augen gesehen.
Es waren klare Augen. Das Grau dieser Augen war plötzlich nicht mehr so dunkel wie früher, wie am Anfang der sechs Jahre.
Am nächsten Tag sagte ich ihr, daß ich ihr gestern so lange in die Augen gesehen hatte, daß ich mich nicht erinnern konnte, es schon früher so lange getan zu haben.
"Das habe ich nicht gemerkt!" Sagte sie.
Und sie sagte noch etwas, das mich enttäuschte.
"Ich bin wohl schon abgebrüht!"
Wer ihr dieses Heiße Wasser übergeschüttet hatte, das habe ich sie auch nicht gefragt.
Ob sie es bereute, meinen Langen Blick nicht erkannt zu haben?
Vielleicht hat sie es auch aus Klugheit geleugnet.
Ich habe sie nur einmal gefragt, ob sie mit mir reden mag.
Das heißt, eigentlich wollte ich mit ihr reden. Bei jedem Besuch meines Arztes redete ich mit ihr, entweder vorher oder nacher.
Es war wie eine Schleuse zwischen zwei Welten.
Der Welt, aus der ich kam und der Welt, zu der ich zu meinem Arzt hinein ging. Dann wieder zurück, aus der Welt mit meinem Arzt und in meine zurück. Und so hin und her und immer die Zwischenstation bei ihr.
So glaubte ich, mußte die Liebe zu ihr entstanden sein.
Das Reden mit ihr war eine Art anderes Leben für mich.
Aber, weil sie meinen Langen Blick nicht gespürt hatte, wage ich es nicht, ihr meine Liebe zu gestehen.
Sie hat auch keine Zeit. Sie muß in ihrem Haushalt mit den drei Kindern viel tun.
Ich bin nur ein Alter Mann, der nur seinen eigenen Haushalt hat. Der auf seinen Stühlen die Zeitungen stapelt, weil niemand zu ihm zu Besuch kommt.
Darum hatte der Alte Mann sich die Liebe im Vorzimmer für sich ausgedacht.
23. Juni 2007 © Heinz Kobald
Montag, 11.12.2006
Steuerförderung für Diesel mit Filter
Presse- und Informationsamt der Bundesregierung
Vom Donnerstag, 30. November 2006
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PKW-Nachrüstung - Steuerförderung für Diesel mit Filter
Mit Rußfilter nachgerüstete Diesel-PKW werden künftig steuerlich gefördert.
Die Steuerbefreiung von 330 Euro gibt einen Anreiz, Diesel-PKW mit moderner Filtertechnik nachzurüsten.
Damit werden etwa 50 Prozent der Nachrüstungskosten von durchschnittlich 600 Euro gedeckt.
Generell werden Nachrüstungen
vom 1. Januar 2006 bis zum 31. Dezember 2009 gefördert.
Wissenschaftliche Studien belegen,
dass Partikelemissionen aus Dieselfahrzeugen die Sterblichkeitsrate signifikant erhöhen.
Fahrzeughalter, die ihren Diesel (Erstzulassung vor dem 1. Januar 2007) bereits im Jahr 2006 nachgerüstet haben, erhalten die Steuerbefreiung rückwirkend.
Die Halter bekommen die volle Steuerbefreiung allerdings
frühestens ab Inkrafttreten des Gesetzes am 1. April 2007.
Die Zulassungsstellen werden den Finanzämtern die Nachrüstung melden.
Die Steuerbefreiung wird erst gewährt,
wenn die KFZ-Zulassungsstelle die technische Nachrüstung festgestellt hat.
Sie gilt so lange, bis der Betrag von 330 Euro erreicht ist.
Es werden keine bestimmten Techniken gefördert.
Vielmehr geht es darum, technikneutrale Anreize zu schaffen - für Fahrzeuge mit einen möglichst geringen Partikelausstoß.
Technische Lösungen, die den empfohlenen Grenzwert einhalten, sind vorhanden.
Zunehmend werden sie von den Automobilherstellern auch eingesetzt.
alle neuen PKW spätestens ab Ende 2008/Anfang 2009
mit einem Dieselpartikelfilter auszurüsten.
Ohne Filter wirds teurer
Für nicht nachgerüstete Fahrzeuge (Erstzulassung vor dem 1. Januar 2007) und
Neuwagen ohne Filter wird die KFZ-Steuer erhöht:
um 1,20 Euro je 100 Kubikzentimeter Hubraum.
Das gilt dann auch für Wagen der Euro-4-Abgasnorm,
sofern sie nicht auch den Partikelgrenzwert der geplanten Euro-5-Norm einhalten.
Das sind 0,005 g/Km Partikelmasse.
Dieser Zuschlag wird helfen, die Steuerbefreiung gegenzufinanzieren.
Da den Ländern das Aufkommen aus der KFZ-Steuer zusteht, hätten sie ansonsten große Steuerausfälle.
Mittwoch, 06.09.2006
Schnitzljagd auf Boarisch
Mei, an richtign Nama fia an Jaga hätt a ja; da Schnappauf.
Passat scho. - Aba midm Jagan und bsondas midm Treffa - da hat a s hoit gar ned.
Und dass a an jedm Schnitzl nachjagt, des valangt ja aa koana vo eahm. Aba wann da Fleischberg no grässa is, nacha kannt an scho vui leichta findn und sei Nasn hihebn.
Vasteh kon i eahm scho, wann a liaba a Frischfleisch jagt ois wia des oide Gammlfleisch fia den Döna.
A so a Bär gibt hoit scho was her.
Wer hadn den eigentli aufgfressn? Da davo hab i fei nixn nimma ghört.
Grad wieda a foisch Buidl vom Bruno hättns gfundn. - A mei.
Villaicht war ja ois aa grad a ganz a odraahte Absicht. - Döna !
Brauch ma ned in Bayan.
Mia ham de Weißwirscht, des Gsöichte und an Schweinshaxn.
Mid dene Sachan da aus dem Vordaren Orient, da werd de Boarische Kich fei ganz schee an d Wand hidruckt. Wer mogn des scho?
Mit da Pizza hat des alls a scho ogfangt. Soids jedz so weidageh?
Oiso, da passt des ganz guat nauf auf s Kraut, dass des Gamml-Döna scho arg vagammlt war.
Oiso nimma zum Essn.
Aba mei, manche ham hoit doch no den oidn Trieb, dass ma nixn, was no zum Essn waar in Abfoi neiwirft. Dees waar ja a Sind.
Herschenga ham s des aa ned guat kenna, des waar ganz gwiss aufgfoin.
Tonnenweise ham s des Döna da ghabt. Villaicht hams gmoant, dass no mehra Zuawandara kemman.
Aba dee sann dann doch ausblibn. Nacha hat aus dem Gschäft nixn mehr wern kenna.
Und auf da Wiesn is aa ned aso vui Döna gessn worn.
Des Mißtraun gega Berlin is hoit scho arg groß.
Ois, was vo de Wichtigmacha do drobn kommt, werd hoit aa ned aso ernst gnomma.
De ham hoit aa scho so a ausgeprägte Fantasie, de wo mia in Bayan ned aso ham.
Und außadem, mia ham hoit aa no des gsunde christliche Vatraun in unsane Mitmenschn.
Ja, wo kammatsdn do hi, wannsd in am jedn Menschn scho glei an Baadzi seng taatsd, dea wo di grad ummiziang wui.
Aa, wann da Bulle vo Töiz oda de Cops vo Rosnheim alle Vabrecha aufmischn.
Villaicht hättn de zwoa Mannschaftn a guade "Task Force" abgebn.
Wo i gar ned woaß, warum da eisnharte Werna de Gamml-Schniffla hat Task Force nenna miassn.
De Manna ham wahrscheints mit dem Nama aa scho gar nixn ned ofanga kenna.
No oa Schwierigkeit hat s da gebn.
Des vagammide Fleisch is hoit aa ned rumglaffa, sondan is in de Tiefkühlboxn rumghängt und hat se ned griaht. Wia soisd nacha sowas eifanga, was se ganz staad hebt.
Oda, da woaß i no ganz saubane Schnitzljäga. De aus England. - Warum jedz de?
Ja, wei s eahna in England des Jagn nach dene Fuchsn vabotn ham. Da kanntn s dann bei uns de dafeitn Schnitzl dajagn. De taatn s scho findn. De Hund ham a guade Nasn.
So a oida Fuchsn riacht fei aa ganz streng.
Weidmanns Heil ! Gewitterdonnerkeil !
Chaim Wichtlmann
13 Elul 5766 * 6. September 2006 © Heinz Kobald
Wems was huift:
Da gaabats vo Langenscheidt a "Lilliput Bairisch".
A weng andas is de Schreibweis da drinn dann scho, aba was sois.
"Rund 5.000 Stichwörter und Wendungen.
Amüsant und originell - für Urlauber und Freunde des Bairischen."
Aso sagts da Langenscheidt. Kostn tuats 2,95 ?.
Samstag, 02.09.2006
Angela Merkel sagt nichts
Warum dass i jedz auf Boarisch schreibn tua? Ja mei.
Des Schriftdeitsche is ja a Kunstsprach, sozusagen a künstliche und dadamid kommt ma vui zleicht ins Streidn nei. Si is aso hart und ungmiatli, weis hoit künstlich is, und des merkt ma.
Wann ma dene da drobn zuahört oda nacha lesn tuat was gsagt ham, nacha kommt alls aso hoibat oda vadraaht daher.
Gscheid redn kon koana mehr.
Des Boarische aba is echt und ned foisch.
Außadem is ned hart und ungmiatli, sondan ganz und gar menschnfreindli.
Ma wui doch koam weh doa! Oda?
Warum s nachat in Bayan oftmois aa ned andas zuageht wia auf Berlin?
Ja, weis hoit aa nimma Boarisch redn kenna im Maxemilianeum.
Gred muaß wern, ned aso wia de Angie, de wo glei gar nix mehr sagt.
Aba, a Wunda is des koans.
Is sie doch da dortn groß worn, wos viazg Jahr lang nix ham sagn derfa.
Da lernt mas ned, des Richtige zua richtign Zeit sagn.
Da traust di oafach ned und jedz wo s Kanzlarin is, wo s de Kompetenz hätt, des Richtige zum sang, da kon ses ned. Weis moant, si taats Foische sagn. Kannt scho sei!
Und was hatsn scho ois Physikarin redn miassn?
Oa Reagenzglas ins andane neischüttn, wos soisd da dabei redn, mit wem aa?
Dees hättns aba alle aa scho friara wissn kenna.
Deszweng war ja aa da Gerhard aso narrisch, wiara seng hat miassn, dass sie eam aso nah auf de Hackn kemma is.
Eigentlich hat ja de Angie selba nix dafia do.
Dortmois, wia da Helmut sei Spendngsetz gmacht hat - und sei Mei ned auf, woher dass des ganze Geld kemma is, wei as dene vasprocha hat, das a nixn ned sang taat, aa wanna dafia dann sein Amtseid aa vagessn taat - da ham se alle druggt, wias zum Auframma in da Bardei ganga is.
De Angie hats macha miassn, aba si hat dann aa koam bsondas weh toa kenna.
Aso is si hoit nacha nauf kemma.
Aba dass sie glei Kanzlarin hat wern miassn, dees hätts aa ned braucht, wann se a paar andane ned scho wieda vadruggt hättn.
Zum Boarischn bin i wieda kemma wiari lesn hab miassn, daß de Charlotte vo uns bei da Angie in Berlin war, wei se se iba de Heidi aso aufgregt hat.
Aba i hab hernach nix lesn kenna, was gred worn is.
De Angie hat nix gsagt.
Und koa Redaktion hat des auf Schriftdeitsch drucka kenna.
Habe di Ehre !
Chaim Wichtlmann;
9 Elul 5766 * 2. September © Heinz Kobald
Wems was huift:
Da gaabats vo Langenscheidt a "Lilliput Bairisch".
A weng andas is de Schreibweis da drinn dann scho, aba was sois.
"Rund 5.000 Stichwörter und Wendungen.
Amüsant und originell - für Urlauber und Freunde des Bairischen."
Aso sagts da Langenscheidt. Kostn tuats 2,95 ?.
Streibombn, Vöikarecht und Vafassung
Was de Charlotte grad hat, wann de Heidi de Streibombn im Libanon vo da UNO untasuacha lassn wui?
Dadazua deaf si doch gar ned dagegn sei zwengs unsam Grundgesetz und dem Vöikarecht, wo mia beachtn miassn.
De Angie tuats ja ned, und dees woaß de Charlotte.
Aba was hats da damit scho gwonna?
Wann se de Angie ned traut, sondan grad auf Distanz geht.
Und da Heidi ned dreiredn tuat. Des kannts aa gar ned.
Wei scho andane de Streibombn gfundn ham.
Und - weis oiwei no de Kinda de Haxn und de Händ wegreissn.
Ibahaupts hat doch da Halutz gsagt, dassa auf de Hizbullah ganz gezielt schiassn taat.
Was dean nacha da de Streibombn?
Aussadem had se da Olmert doch oiwei beschwert, dass de Hizbullah oiwei vo dortn ihre Raketn abschiassn taat wo ganz normale Libanesn ihre Wohnunga ham.
Da deaf er doch dann ganz gwiss ned oafach Streibombn auf de Häisa naufwerfa, grad wei er ned genau sigt, wo se de Kämpfa vo da Hizbullah vasteckan.
Dawischn mecht a de Hizbullah aba scho, grad mit dea gezieltn Schiassarei taat a s hoit ned treffa kenna.
Aa wann de Streibombn jedz no ned vabotn san.
Aba gega andane Menschn ois wia auf d Soidatn deaf a s hoit na doch ned werfa.
Wei sie san sozusagen doch so was wia MVM, oiso Massn-Vanichtungs-Mittl, de wo ma im Kriag gega mehra Soidatn eisetzn mechat. Wei i gega so vui Soidatn auf amoi mit da gezieltn Schiassarei hoit nixn ausrichtn ko. Wei oa Soidat mit oam Gwaahr hoit ned so oft schiassn kon wiara treffa mechat.
Und dann no de zwoa Sprecha, da oane vom Zentralen Rat, dea vazapft uns, was de Angie zua eam gsagt hat.
Und da anda, der wo dees sagn soi, wo de Angie zum Graumann gsagt hat, da davo sagt a nixn ned, aba er sagt, daß de Heidi gar koa Antisemitin ned sei kon.
Und de Angie? De sagt wieda amoi gar nix.
Da miassat ma amoi beim BundesVafassungsGricht nachfragn, ob s fia de Befolgung vo dem Vöikarecht no an bolidischn Spuiraum gebn taat.
I moan ned. Wei da davo aa nixn ned drin steht.
Aba si teans grad aso ois wia wann dass oan hättn.
A Baya hat doch gegas Grundgesetz nix, wann eam dees grad sein Freistaat garantiert und deszweng stengan mia aa hintam Vöikarecht.
Da sigsd wia Nachbarschaft oft gar nix macha kon, wann oana ned wui, wei a ned mag.
Dawei kammat de Charlotte aus Minga, wo s ihr riesigs Kulturzentrum glei nebas Musäum auf am oidn mittlaltalichen Grund mittn nei baun deaf.
Wann dea Pladz nimma frei gwen waar, nacha hättns an Karstadt hintam Künstlahaus obreissn miassn, wei da dortn de große Synagoge gstandn is, de wo da braune Ade nimma hat seng kenna.
So konservativ samma in Bayan!
Chaim Wichtlmann;
9 Elul 5766 * 2. September © Heinz Kobald
Wems was huift:
Da gaabats vo Langenscheidt a "Lilliput Bairisch".
A weng andas is de Schreibweis da drinn dann scho, aba was sois.
"Rund 5.000 Stichwörter und Wendungen.
Amüsant und originell - für Urlauber und Freunde des Bairischen."
Aso sagts da Langenscheidt. Kostn tuats 2,95 ?.
Mittwoch, 14.06.2006
- Was die Menschheit von den Tieren unterscheidet, ist die Arbeitslosigkeit. * Bernd Zeller * -
Sonntag, 11.06.2006
Die Tabak- und Raucher-Lobby
Wer lange Zeit im Gastgewerbe arbeitet, hat ein deutlich höheres Lungenkrebsrisiko als Beschäftigte in anderen Berufszweigen.
Das haben mehrere Studien des amerikanischen Gesundheitswissenschaftlers Michael Siegel ergeben.
Zudem leidet das Personal in der Gastronomie häufiger unter Atemwegsbeschwerden.